Navi-Gieren
Grundidee: Die Verbindung zwischen den 2 voneinander getrennten Kunstbezirken in Berlin zu schaffen. Mit einer Bustour die von 20 bis 24 Uhr vom Savignyplatz und der Auguststr./Ecke Grosse Hamburger Str. von einem englischen Bus gefahren wird und das Publikum so in die Lage versetzt zwischen den Ausstellungen zu pendeln. Der Bus dient sozusagen als Brücke und gleichzeitig noch als dritte Abteilung in der ein Programm durchgeführt wird.
Navi-Gieren da der Bus ein entscheidendes Bindeglied ist zwischen den Kunstbezirken, wird der Bananensprüher eine Banane auf den Bus sprühen, damit während der Fahrt Duty-Free Kunst präsentiert werden kann. Die könnte sowohl aus Getränken, Snacks und Multiples bestehen, als auch aus aktuellen Fotodrucken. Einzelne Künstler bearbeiten die Verpackungen, damit sie zu Originalen werden. Ausserdem kann man Filme im Bus zeigen, elektronische Musikperformance machen und aus dem Bus heraus projizieren. Der Bus als mobile Galerie.
Das Ganze liegt so weit ich es beurteilen kann-im Trend-zum Jubiläum 20 Jahre Mauerfall-sage ich mal. Die Verbindung vom Hip-Kunstbezirk Berlin-Mitte zum alten Westbezirk der Kunst, zwischen Kurfürstendamm und Kantstr. Diese sehen sich noch als Konkurrenz und sind bisher nicht auf die Idee gekommen sich zu verbinden-kombinieren. Beide ziehen ganz verschiedene Publikumsgruppen an und die City ist wirklich gross genug. Für den Kunsthandel kann man grob gesagt das Image von Berlin-Mitte auf Neu und das Image von Savignyplatz auf Alt reduzieren.
Navi-Gieren verbindet alt und neu, kombiniert oder addiert es.
Navi-Gieren ist handelnde Kommunikation und bringt dem Publikum die Möglichkeit: andere, fremde Plätze-Ausstellungen zu finden, um somit auf neue Gedanken zu kommen.
Navigationsgeräte bzw. Systeme, die in dem Bus benutzt werden, (man könnte die Stimme laut übertragen) sind eine der Grundlagen für diese Erlebnisse. Damit die Wichtigkeit dieser Geräte noch unterstützt wird können wir eine Navigations-Installation ins Kunstprogramm integrieren. Das heisst, ein Ausstellungsteil besteht nur aus Hinweisen auf die Kunst in den anderen Galerien, die an der Aktion beteiligt sind. Dazu werden die Bildoberflächen der Geräte auf Grossbildschirme oder Beamer übertragen. Das kann in einer beteiligten Galerie alleine stattfinden oder auch bei mehreren. Auf jeden Fall wird immer auf die anderen Veranstaltungsorte hingewiesen. Nach dem Motto, wir zeigen Ihnen den Weg in den KunstAbend. Wir können in dieser Richtung Werbung und Infos machen. Sogar themenbezogene Bilder sind möglich. NaviGieren zwischen den Köpfen und den verschiedenen Lebensstilen, versinnbildlicht durch die Reise in der Hauptstadt, mit jeweils verschiedenen Routen.
Zur üblichen Pressearbeit kommt der Kontakt zu einem der Herausgeber des Berliner Galerienführes, indem die Aktion NaviGieren ausführlich dargestellt wird und die Möglichkeit in einem Kulturmagazin besprochen zu werden. Zu unseren eigenen Aktivitäten gehört noch die Produktion eines Films.
NaviGieren, der später noch zur Verfügung steht und durch eine Zusammenarbeit mit Interfilm (einer Organisation, die jährlich seit 1982 in Berlin ein Kurzfilmfestival macht), sprich dem Verantwortlichen Heinz Hermanns kurz nach der Veranstaltung gezeigt werden kann.
Der Termin dieser Filmpremiere steht schon bei der Aktion
Navi-Gieren fest und kann somit dem Publikum vorgegeben werden. Dadurch können sie zum Akteur des Films werden und wir haben gleichzeitig eine interaktive Form des Films produziert.